Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- Spülmaschinen, Wäschetrockner

Geräte im Vergleich

Kühl-Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- Spülmaschinen sowie Wäschetrockner sind Anschaffungen für lange Jahre. Neben konstanter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig und sparsam sein und auch eine lange Lebensdauer haben. Ein niedriger Strom- oder Wasserverbrauch bedeutet nicht nur weniger Umweltbelastung, sondern wirkt sich auch auf den Geldbeutel aus. Oftmals sind die Betriebskosten in ihrer gesamten Lebensdauer deutlich höher als ihr Kaufpreis.

Wirklich sparsame Geräte können deshalb im Lauf der Jahre wesentlich mehr an Strom- und Wasserkosten einsparen, als sie bei der Anschaffung etwas teurer sind. Die Verbrauchsunterschiede erscheinen oft als Stellen hinter dem Komma. Man sollte sich aber nicht täuschen.

Strom und Wasser sparen lohnt sich
Bei Waschmaschinen verursacht ein um 20 Liter höherer Wasserverbrauch in 15 Jahren vermeidbare 180 Euro Wasserkosten. Bei Kühl- und Gefriergeräten verursacht ein um 0,10 kWh pro Tag höherer Stromverbrauch in 15 Jahren
insgesamt 90 Euro zusätzliche Stromkosten. Der sparsamste Tischkühlschrank mit */*** Sterne-Fach spart gegenüber dem am meisten Strom verbrauchenden Modell in 15 Jahren insgesamt über 500 Euro an Stromkosten. Sein höherer Kaufpreis von etwa 180 Euro ist insofern eine sehr rentable Investition. Wenn man auf niedrigen Strom- und Wasserverbrauch achtet will, kann dies als Orientierung dienen.

Mit Verbrauchsangaben ist es recht schwierig, Geräte unterschiedlicher Leistung, Bauart, oder Größe zu vergleichen. Um den Verbrauch zwischen verschiedenen Geräten vergleichen zu können wurde das Euro-Label eingeführt, bestehend aus den Buchstaben zwischen A und G.

Besonders sparsam sollen Geräte der Kategorie A sein, im Gegensatz dazu G-Geräte sehr verschwenderisch und die Geräte, die dazwischen liegen, werden mit B bis F bewertet. Das gilt allerdings nur, wenn, man Geräte der gleichen Bauart vergleicht. So können bei Kühl- und Gefriergeräten jedoch nicht z.B. Kühlschränke ohne Sternefach mit welchen mit */*** Fach oder Gefriertruhen mit Gefrierschränken verglichen werden, da die Anforderungen an die ABC-Abstufung je nach Geräteart verschieden sind. So braucht vielleicht ein B-Gefrierschrank mehr Stom als eine D-Truhe gleicher Größe. Selbst innerhalb einer Gruppe, z.B. der A-Gruppe, gibt es auch oft eine große Bandbreite von Verbräuchen. Nur wenn man auch innerhalb der A-Klasse darauf achtet, welches Gerät besonders sparsam ist, kann man sich sicher sein, da sich mit A nämlich alle schmücken dürfen, die weniger als 55 Prozent des marktdurchschnittlichen Verbrauches ihrer Bauart verbrauchen.

Bei Waschmaschinen gibt es für den Energieverbrauch, die Waschwirkung und die Schleuderleistung jeweils ein eigenes A - G. Der Wasserverbrauch wird einfach nur in Litern angegeben, jedoch nicht mit einem Label gemessen.
Gemessen wird dabei der Verbrauch, der für das Waschprogramm Buntwäsche 60°C benötigt wird. Die besten Geräte sollen bei gutem Waschergebnis nur wenig Energie brauchen. Die Schleuderleistung ist nur wichtig, wenn die Wäsche anschließend in den Trockner gegeben wird, da beim Trocknen weniger Strom verbraucht wird.

Bei Wäschetrocknern muss zwischen Abluft- und Kondensationstrocknern unterschieden werden. Bei Ablufttrocknern wird die feuchte Luft über einen Schlauch nach draußen geblasen, während Kondensationstrockner die Feuchtigkeit an kalten Flächen auskondensieren lassen, in einem Auffangbehälter sammeln und auf diese Weise keinen Luftschlauch nach außen benötigen. Kondenstrockner haben einen höheren Stromverbrauch als Ablufttrockner. In der Energieklassifizierung erreichen normale Abluft- oder Kondens-Trockner derzeit nur Klassen von C oder schlechter. Ein A erreichen bisher nur wenige Trockner mit so innovativen Trockentechniken wie Gasbeheizung, Wärmepumpe oder mit reinem Kaltluftbetrieb.

Waschtrocknern, waschen und trocknen in einem Gerät, bewertet das Eurolabel die Energieeffizienz anhand des Gesamt-Stromverbrauch für Waschen und Trocknen mit A-G und daneben die Waschwirkungsklasse mit A-G. Leider wird der bei vielen Geräten recht hohe Gesamt-Wasserverbrauch für das Waschen und für das mittels Wasserkühlung erfolgende Kondens-Trocknen dagegen nur in Litern angegeben. Auf den Wasserverbrauch muss man daher gesondert achten. Bei den Kühlwasserverbräuchen für das Trocknen von 5 kg Wäsche sind die Unterschiede ganz immens, sie liegen zwischen 22 und 92 Litern.

Erst seit Herbst 1999 ist auch bei Spülmaschinen das Eurolabel Pflicht. Unterschieden wird die Energieeffizienz, die Reinigungswirkung und die Trocknungswirkung. Auch hier wird der Wasserverbrauch nicht mit A-G gemessen, sondern nur in Litern angegeben. Die Hersteller können sich hier die das deklarierte Spülprogramm frei aussuchen, anders als bei Waschmaschinen, müssen aber angeben, auf welches sich der Wert bezieht. Bitte achten Sie hier außer auf die Energieeffizienz immer auch auf die gute Reinigungswirkung.


Wasserkocher

Elektrische Küchengeräte

Wasserkocher sind elektrische Küchengeräte mit dem sich Wasser besonders schnell erhitzen läßt. Sie funktionieren nach dem Prinzip des Tauchsieders.

Moderne Wasserkocher bestehen aus zwei Teilen: einem hohen, schmalen Gefäß aus Kunststoff oder Metall mit integrierter Heizspirale, Thermostat, Ein/Aus-Schalter und einem Deckel als Spritzschutz sowie einem separaten Sockel für die Stromversorgung. Dadurch kann der Behälter leicht vom Stromkreis getrennt und frei bewegt werden.

Haushaltsübliche Wasserkocher haben eine Füllmenge von 1,5 bis 2 Litern und eine Heizleistung von ca. 600 bis 3000 Watt. Die leistungsstärksten Geräte können einen Liter Wasser in etwa zwei Minuten zum Kochen bringen.